Dorothy Wong
& Benjamin Ryser

















o!sland

project /
publication,press/
news/
about us /
contact /





Dorothy Wong Ka Chung and Benjamin Ryser (o!sland) are an artist duo from Hong Kong and Switzerland; their socially engaged art projects bring media art and sound art into local contexts. They live and work together with different communities worldwide and use images, videos, sound, text and stories to show current society and politics from a personal perspective and to raise questions for the future. Their research focuses mainly on experiences of colonisation, belonging and displacement, the shifting of identities and the experience of distance. In the past few years, they have realised projects with the Truku indigenous people in Taiwan, a community of immigrants in Zurich, and the people of Hong Kong. The form of their work changes with the people and the environment of each community. They often place images, videos and sounds outside the traditional art space and often work with the meaning of space and the relationship to the audience (site-specific and interactive works). Examples of this are family albums, forgotten by time in an attic, radios hanging in the middle of a field, and memories in people's hearts.

As a Hong Kong and a Swiss artist, their different cultural backgrounds provide them with a multifaceted perspective on issues of post-coloniality. Their collaboration practice includes constant mutual reflection, and a mutual exchange of perspectives.

As they don’t understand each other’s mother tongue, the need for translation and mutual listening is an everyday experience for them. From here, they draw a direct line to working in different communities in different countries. In this work, they apply and extend the processes of (cultural) translation, listening and mutual reflection.

As artists and outsiders, they ask themselves how media art and sound art can be received in different local communities around the world, how they appear and how they can merge and disappear in the everyday life of the community. Their projects develop experiments and imaginations on this question.

黃加頌和Benjamin Ryser (o!sland) 是來自香港和瑞士的artist duo,他們的社區參與藝術計劃常以媒體藝術和聲音藝術為媒介融入不同國家的在地社群。他們透過在不同國家離散的群落中與在地人共同生活(有時候合作創作),以影像、錄像、聲音、文字和故事為載體,從私密的個人經驗出發拼湊出當下的社會和政治狀態並對未來的共同願景作出提問。他們的研究議題以後殖民、歸屬感、身份錯置和距離的經驗為主,近年關注和遊居於台灣太魯閣原住民部落、蘇黎世的移民社群和香港的群眾中。而他們作品存在的形態和時間會隨著社群中的人和環境空間而改變。他們嘗試為影像、錄像和聲音在傳統藝術空間外尋找進駐和屬於它們的地方,並嘗試以作品形塑空間和場地的意義和與參與者的關係。例如閣樓中被時間遺忘的家族相簿、掛在田中央的收音機、和在人心中的記憶。

作為來自香港和瑞士的藝術家,他們相異的文化背影給予了對方由相對的角度窺視和理解現今後殖民時期中各種交錯叢生的議題。所以在他們的創作計劃中,作品常常包括這種共生的對應矛盾反思,與共同交換的觀點。

因為他們並不能完全明白對方的母語,令翻譯和嘗試理解成為日常,他們將日常與對方的溝通方式應用到創作中。由兩人之間的溝通翻譯延伸和擴大至與不同國家群落的文化傳譯、聆聽解讀和互饋反思,並以此為近年社群創作計劃的藍圖。

作為創作者和來自外面的人,他們的計劃常對媒體藝術與聲音藝術在世界不同的社區中可以如何被觀看、可以如何出現、可以如何消失融入於人群中作出提問、實驗和想像。他們還在尋找更多在傳統藝術空間以外屬於影像、錄像和聲音創作的地方,並以作品形塑空間和場地的意義和與參與者的關係為實驗的目標。

Dorothy Wong Ka Chung und Benjamin Ryser (o!sland) sind ein Künstlerduo aus Hongkong und der Schweiz; ihre sozial engagierten Kunstprojekte bringen Medienkunst und Klangkunst in lokale Kontexte. Sie leben und arbeiten zusammen mit einheimischen Menschen in Communitys in verschiedenen Ländern und benützen Bilder, Videos, Klang, Text und Geschichten um die gegenwärtige Gesellschaft und Politik aus einer persönlichen Perspektive zu zeigen und Fragen für die Zukunft aufzuwerfen. Ihre Forschung konzentriert sich hauptsächlich auf Erfahrungen von Kolonisation, Zugehörigkeit und Vertreibung, die Verschiebung von Identitäten und die Erfahrung von Distanz. In den letzten Jahren realisierten sie Projekte mit den Truku-Ureinwohnern in Taiwan, einer Gemeinschaft von Immigranten in Zürich, und den Einwohnern von Hongkong. Die Form von o!slands Arbeit verändert sich mit den Menschen und der Umgebung der Community. Sie versuchen, Orte für Bilder, Videos und Klänge ausserhalb des traditionellen Art Space zu finden und arbeiten oft mit der Bedeutung des Raums und der Beziehung zum Publikum (ortsspezifische und interaktive Arbeiten). Beispiele dafür sind Familienalben, die von der Zeit vergessen auf einem Dachboden liegen, Radios inmitten eines Feldes, und die Erinnerungen in den Herzen der Menschen.

Als Kunstschaffende aus Hongkong und der Schweiz ermöglichen ihnen ihre unterschiedlichen kulturellen Hintergründe vielfältige Perspektiven auf Fragen der Postkolonialität. Ihre Kollaborationspraxis beinhaltet ständige gegenseitige Reflexion und einen gegenseitigen Perspektivenaustausch.

Da sie die Muttersprache des anderen nicht verstehen, ist die Notwendigkeit von Übersetzung und gegenseitigem Zuhören eine tägliche Erfahrung für sie. Von hier führt eine direkte Verbindung zur Arbeit in verschiedenen sozialen Gemeinschaften in verschiedenen Ländern. In dieser Arbeit verwenden und erweitern sie die Prozesse der (kulturellen) Übersetzung, des Zuhörens und der gegenseitigen Reflexion.

Als Künstler*innen und Außenseiter*innen fragen sie sich, wie Medienkunst und Klangkunst in verschiedenen lokalen Gemeinschaften der Welt aufgenommen werden können, wie sie erscheinen und wie sie in der im Alltag der Gemeinschaft aufgehen und verschwinden können. Ihre Projekte stellen Experimente und Imaginationen dazu an.



*photo by Cheung Choi Sang